Herbstliche Wanderung in Kleve

Heute haben wir das Auto stehen lassen und wollten rund um Kleve laufen.
Den Weg begonnen an einem alten Restaurant und Hotel (mir scheint es immer unbewohnt, doch manche Stimmen sagen noch heute, man könnte hier die besten Steaks und ein gutes Wildbret essen), Hotel und Restaurant Berg und Tal.
Vor dort aus gibt es wunderbare und verträumte Alleen rund um das Grabmal des Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen, niederl. Johan Maurits van Nassau-Siegen, geb. ca 1604 in Dillenburg; † 20. Dezember 1679 in Berg und Tal im Ortsteil Hau der Gemeinde Bedburg-Hau) war ein niederländischer Feldmarschall. Geboren als Sohn des Grafen Johann VII. von Nassau-Dillenburg, entstammte er dem weitverzweigten Nassauer Fürstengeschlecht, aus dem auch das Haus Oranien hervorging. 1652 wurde er in den Reichsfürstenstand erhoben.
Von Anfang an widmete er sich der Modernisierung und Erweiterung der statthalterlichen Residenz Kleve, wo er die alte Schwanenburg der Herzöge von Kleve bezog. Auf großartige Weise bezog er ihre hügelige und waldreiche Umgebung in ein System von Alleen, Kanälen und Sichtachsen ein, die blühende Gärten und kleine Schlösser miteinander verbanden, darunter den Alten Park, Alten Tiergarten, das Jagdschloss Haus Freudenberg, die Wasserburg Rindern und den Aussichtspunkt auf dem Papenberg. Seit 2007 verbindet der Prinz-Moritz-Weg die Gärten an der Schwanenburg mit dem Grabmal am Papenberg. Als Voltaire-Weg führt er von dort aus weiter bis zum Schloss Moyland.
Anhand der beigefügten Schilder, kann man schon einiges über ihn uns seine Garten- und Parkanlagen in Cleve erfahren, wen es interessiert.
Von dort aus, runter bis an den Kermisdahl und an ihm entlang durch den schönen Moritzpark, der einem einen wunderbaren Blick auf unsere Schwanenburg offeriert. Ich liebe es immer wieder dort zu wandern, gleich zu welcher Jahreszeit.
Natürlich haben wir hier und dort angehalten, Ilja wollte posen, Olivia buddeln und alles untersuchen, Mogli einfach mal sitzen und ruhen. Und unsere Blicke haben wir auch ruhen lassen über die herbstliche niederrheinische Landschaft, die mir so sehr Heimat ist.
Unten am Moritzpark angekommen haben wir im Cafe einen Tee und Kaffee genommen, dann den Weg wieder durch den Wald und Park vorbei an wunderbar in Herbstfarben stehenden Bäumen und Büschen. Für jeden Geschmack etwas dabei, für Vierbeiner meist zu Erde für das Auge des Zweibeiners rundum. Wir waren von ca 14.30 bis 18.30 unterwegs und stramm maschiert, ich weiss nicht genau wieviele Kilometer es waren, aber es war eine ganz schöne Strecke, erholsam und bereichernd.
Ich liebe meine Heimat sehr.

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